Was für ein Wochenende! Am Freitagabend gabs eine kleine Abschiedsparty für einen Italiener in einer WG mit anschliessendem Bar-Besuch. Um 00.00 Uhr das Eröffnungsspiel der WM - ich habs nur mit halbem Auge mitbekommen, die Müdigkeit hat gesiegt.
Samstagmorgen gings um 6 raus, ab ins Auto, 180 Kilometer Richtung Norden, 19 Jungs mit nur einem Ziel: Paintball. Krieg mit Farbkugeln. Leicht verkatert und müde haben wir uns erbarmungslose Schlachten geliefert, alle Jungs waren entweder meine Arbeitskollegen oder Hostelmitbewohner. Ich hab das von einem anderen Arbeitskollegen erfahren und direkt gebucht.
Abends gings dann zu meinem Boss raus in sein Haus im Niemandsland (er war übrigens auch beim Paintball), grillen, den unfassbaren Sternenhimmel bewundern und Japanisch von einem Arbeitskollegen lernen (zu mehr als Arrigato hats aber nicht gereicht). Um 04.30 hat mich mein Wecker wieder in den Fernsehraum getrieben, die beiden Briten, mit denen ich geguckt habe waren mehr als sauer, mich hats amüsiert. Unentschieden gegen die Fussball-Nieten Nummer eins...
Sonntag morgen dann wieder früh raus - Rafting auf dem Tully River war angesagt. Eine Veranstaltung für den guten Zweck, für uns vergünstigtes Rafting - perfekt. Zwei Rennen haben wir uns geliefert, gekämpft bis aufs Blut und doch verloren. Mit Muskelkater in den Beinen vom Paintball sowie in den Armen vom Rafting gings dann Abends wieder auf die Piste.
04.30 Uhr: ENDLICH WM MIT JOGIS JUNGS!!! Meine beiden britischen Mitstreiter sind tatsächlich in der Halbzeit ins Bett gegangen: "Germany is too good!" Naja, alleine feiern geht auch. Zwischendurch kleine Skype-Konferenzen mit der Heimat helfen gegen die Einsamkeit.
Montag war dann endlich Ausschlafen angesagt - Queens birthday, das bedeutet in Australien - Feiertag. Noch nicht mal in England gibts dafür frei. Die wissen hier halt, wie man ordentlich lebt. Ich werde mal sehen, wann unser Merkelchen Geburtstag hat und schaun, was sich machen lässt...
Mittags bin ich mit vier anderen Jungs auf eine Krokodilfarm gefahren. Da gabs neben Krokodilen auch Kasuare, Schlangen, Wallabys (verkleinerte Känguruhs) und Papageien - eine seltsame aber sehr erheiternde Mischung. Wir habe allerlei Quatsch mit den Wallabys veranstaltet und danach eine sehr interessante Tour durch die Krokodil-Welt mitgemacht.
Jetzt steht noch Arbeit auf der Farm bis Freitag an, dann gibts diverse Abschiedsfeiern und danach kehre ich Tully ENDLICH den Rücken.
Fazit: Ostküste - ich komme!!
Anmerkung: Die Fotos gibts jetzt immer separat, das geht viel einfacher und auch schneller. Einfach draufklicken und schon seid ihr beim Album...
Dienstag, 15. Juni 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen