Von Cairns aus gings am Dienstag Morgen mit dem Bus weiter nach Tully. Mal wieder ein krasser Unterschied. Cairns, voll auf Backpacker und Touris eingestellt, die am Great Barrier Reef Tauchen, oder im Dschungel Koalas anfassen wolln, ist belebt, Tully hingegen wirkt wie ausgestorben. Ein großer Supermarkt, ein Pool, eine Videothek. Und 2-3 Workinghostels. In einem bin ich jetzt erstmal einquartiert. Mit den Working Hostels funktioniert das so, dass die Leiter der Hostels ständig Kontakt zu den Farmern haben und so die Stellen an ihre Bewohner vermitteln. Man kommt dann auf die Warteliste des Hostels und wartet, bis man ganz oben steht. Bin grade auf Platz 4. Das geht auf jeden Fall, zumal ich weiß, dass am Wochenende ein paar Leute weiterziehn.
Der andere Weg, an den Job zu kommen, ist es, sich morgens um 5.25 Uhr zur Bushaltestelle zu begeben, dahin, wo alle Arbeiter von den Farmen abgeholt werden. Da spricht man dann die Fahrer an und fragt, wie es aussieht. Das hab ich gestern gemacht. Das frühe Aufstehen und runterlaufen ist nicht das Problem, aber 1. gibt e
s hier im Hostel niemanden, der dadurch schonmal einen Job bekommen hat, 2. laufen 2-3 Leute schon drei Wochen (JEDEN MORGEN!!!) darunter, ohne was zu bekommen und 3. muss man sein komplettes Zeug mitnehmen, d.h. Frühstück für die erste Pause vorbereiten, Mittagessen mitnehmen, Wasser, Sonnenschutz, Moskitoschutz und Arbeitsklamotten+Gummistiefel. Und DA hab ich bei der gen Null gehenden Erfolgschance nun
s hier im Hostel niemanden, der dadurch schonmal einen Job bekommen hat, 2. laufen 2-3 Leute schon drei Wochen (JEDEN MORGEN!!!) darunter, ohne was zu bekommen und 3. muss man sein komplettes Zeug mitnehmen, d.h. Frühstück für die erste Pause vorbereiten, Mittagessen mitnehmen, Wasser, Sonnenschutz, Moskitoschutz und Arbeitsklamotten+Gummistiefel. Und DA hab ich bei der gen Null gehenden Erfolgschance nun Ankunft in Tully
wirklich keinen Bock drauf jeden Morgen, das alles vorzubereiten. Mal sehn. Hab auch noch versucht, meine Kontakte über Karin auszunutzen, die ja hier selber auf einer Farm gearbeitet hat.
Ansonsten ist hier nichts zutun.
DvDs erhalten uns den Tag. Es regnet viel, ist dabei warmschwül, mein Internetstick frisst mein Konto auf, meine Bücher sind auch bald durch.
Aber das wird schon - wenn ich den Job erstmal habe, gibts nur noch Abends Langeweile. Feierabendbierchen ist auch nich drin - Alkoholverbot im Hostel. Das kann nur gut sein, denn so spart man noch mehr Geld.
Alles Gute zum 85., Toni!!!
Fazit: Warten is nich mein Ding - Karneval sieht sonst anders aus

Bist du dort im "Tully Hostel"? Was sind denn die "banana barracks"?
AntwortenLöschenStelle mir außerdem gerade vor, wie du morgens um halb sechs alleine in Arbeitsklamotten, Moskitonetz überm Kopp und dicke Gummistiefel an bei 36 grad an einer gottverlassenen Bushaltestelle im Niemandsland stehst. Fazit: Könnte einen starken Willen beweisen, also ich würd dich einstellen!